PRESSE
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Detlef Rujanski |
Beck ist für Abriss der Siegplatte
Wahlkampfunterstützung für SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef
Rujanski
Siegen, 16.06.07
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kalle Siegen. Die rund 200 Telekom-Beschäftigten,
die gestern den Wahlkampfauftritt des
SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Beck auf der Siegplatte
nutzten, um auf ihre großen Sorgen und Probleme im
derzeitigen Streik aufmerksam zu machen, zwangen den
Ministerpräsidenten aus dem benachbarten
Rheinland-Pfalz, seine Unterstützungsrede für den
Siegener SPD-Bürgermeisterkandidaten Detlef Rujanski
relativ kurz zu halten und dafür auf
bundespolitische Themen umzuschwenken. Rund 400
Bürger ließen sich auch vom Regen, der teilweise
sintflutartig vom Himmel brandete, nicht davon
abhalten, Beck zuzuhören. Die »Falcon Bluesband«
hatte bereits für gute Stimmung auf der Bühne
gesorgt und der kräftige Platzregen ließ die
Genossen nur noch enger unter den Schirmen zusammen
rücken.
SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef Rujanski
nutzte das Podium, um in kurzen Zügen seine
Vorstellungen von Siegener Kommunalpolitik zu
erläutern. Er sehe sich als Teamarbeiter,
der die Probleme der Menschen Ernst nehme. Nochmals
betonte der Weidenauer seine ernsten Absichten, die
Siegplatte abreißen zu lassen, um damit Siegen ein
Stück lebens- und liebenswerter zu machen.
Rujanski erhielt dafür auch den Beifall des
Parteivorsitzenden, der in dieser Entscheidung einen
großen Schritt zur Attraktivitätssteigerung der
Stadt sah.
In seiner Wahlkampfrede fand Beck dann aber schnell
den Weg zu den Telekommitarbeitern. Ihnen versprach
er die Unterstützung, einen vernünftigen Weg aus der
derzeitigen Kriese zu finden. Er habe in Gesprächen
mit der Gewerkschaft und mit den Telekomvorständen
einen Rückkehr an den Verhandlungstisch ermöglicht.
Noch am Abend wolle er in Bonn weiter an diesem
Thema arbeiten, so Beck. Auch das Thema Rente mit 67
Jahren griff Beck auf. Er bezichtigte in diesem
Zusammenhang die PDS und deren Wortführer der Lüge.
Einziger Fauxpas: Beck gratulierte zum Abschluss
seiner Rede der Stadt Siegen zum 700. Geburtstag.
Die Achenbacher wird es gefreut haben. |
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