Politik-Presse
Uneingeschränktes Kurzarbeitergeld
auch für Leiharbeitnehmer
Konjunkturpaket II löst
Schwierigkeiten der Unternehmen für Zeitarbeit
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PM 25.02.09 |
Willi Brase, MdB und Detlef Rujanski,
Fraktionsvorsitzender der SPD Siegen diskutierten
bei einem Besuch des Zeitarbeitsunternehmens Dilba
Neuregelungen des Kurzarbeitergeldes.
Willi Brase machte dabei noch mal deutlich, dass die
SPD auf die Grundsätze „Kurzarbeit statt Entlassen“
und „Qualifizieren statt Entlassen“ setzt. Mit den
Konjunkturpaketen stehen Unternehmen und
Betriebsräten vielfältige Hilfen zur Verfügung.
Damit sind wichtige Maßnahmen eingeleitet, den
Arbeitsmarkt zu stabilisieren und nach der Krise
möglichst schnell wieder Tritt zu fassen. Bereits
Ende letzten Jahres wurde beschlossen, die
Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld auf maximal 18
Monate zu verlängern. Im zweiten Konjunkturpaket
wurde vereinbart, dass die Beantragung und das
Verfahren bei Kurzarbeit vereinfacht und
flexibilisiert werden. Besonders wichtig für
Unternehmen ist die Erstattung der Hälfte der
Sozialversicherungsbeiträge durch die Agentur für
Arbeit.
„Dies hilft vielen Betrieben, Kurzarbeit zu
vereinbaren, anstatt entlassen zu müssen, machte
Willi Brase deutlich.
Mit dem Konjunkturpaket II lösen sich auch die
Probleme der Unternehmen für Zeitarbeit. Dilba
stellt namhaften Unternehmen der Region, in denen
der Tarifvertrag des DGB Anwendung findet,
Arbeitskräfte zur Verfügung. Bisher waren für
Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer die
Einführung von Kurzarbeit und die Gewährung von
Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit
eingeschränkt. Mit dem Konjunkturpaket II kann
Kurzarbeit nun auch uneingeschränkt für
Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer beantragt
werden. „Das ist eine wichtige Verbesserung für
uns, Zeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer müssen
nicht erst entlassen werden, um das Kurzarbeitergeld
für die Stammbelegschaft zu erhalten“, lobte Peter
Dilba das Konjunkturpaket.
Detlef Rujanski gab zum Schluss des Gespräches der
Hoffnung Ausdruck, dass durch die Maßnahmen der
Bundesregierung „auch bei vorübergehenden
Auftragseinbrüchen die Arbeitsplätze für
Zeitarbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten
werden können“.
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