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Pressemitteilung Fraktionsvorstand der SPD zu Gast bei BGH Edelstahl Siegen GmbH Die Abkürzung BGH steht für Boschgotthardshütte und eben diese wurde erstmalig 1467 urkundlich erwähnt. Somit ist die BGH Edelstahl GmbH wohl das traditionsreichste Siegerländer Unternehmen im Bereich der Eisen- und Stahlindustrie. Darüber wurden jetzt die Mitglieder des Vorstandes der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Siegen bei einem Firmenbesuch in Weidenau durch den Geschäftsführer von BGH Siegen, Dr. Bernd Steffes, aufgeklärt. Der Verkaufsbereichsleiter Oliver Zipper erläuterte die Firmenstruktur und das Warensortiment. So besitzt die BGH-Gruppe in sieben verschiedenen Städten in Deutschland und Polen eigenständige Unternehmensstandorte, die sich auf unterschiedliche Bereiche der Stahlherstellung spezialisiert haben. Die Produktpalette umfasst ca. 700 Stahlgüter, aus denen Stabstahl, Blankstahl, Walzdraht, Feindraht, Kaltwalzen, Flanschen und verschiedenste Schmiedestücke hergestellt werden. Insgesamt arbeiten bei der BGH-Gruppe 1658 Beschäftigte ohne Auszubildende, davon sind in Siegen in den beiden Werken in Weidenau und in der Eintracht insgesamt 391 Personen beschäftigt - hinzukommen noch 28 Lehrlinge. Pro Jahr können etwa 100.000 t Stahl hergestellt werden bei einem geplanten Umsatz in diesem Jahr von 135 Mio. €.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Detlef Rujanski (Mitte) und Helga Schwarz-Schumann (MdL) vor der Presse im Werk Weidenau der Boschgotthardshütte. Rüdiger Winterhager, Geschäftsführender Gesellschafter der BGH-Gruppe, begründet die dezentrale Aufstellung des Unternehmens unter anderem mit den kaum vorhandenen Expansionsmöglichkeiten am Stammsitz in Siegen. Durch den Erwerb von Werken in Ostdeutschland und Polen konnte auf eine gewachsene Mannschaft zurückgegriffen werden, was eine hohe Qualität der Produkte ermöglicht und der gestiegenen Exportnachfrage aus Osteuropa entgegenkommt. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Detlef Rujanski, hält daher an der Schaffung neuer Gewerbe- und Industriegebiete in Siegen mit einer guten verkehrlichen Anbindung an die Autobahn fest: „Ich höre immer wieder, dass Unternehmen aus Siegen gezwungen sind abzuwandern, weil die Stadt Siegen nicht genügend Industrie- und Gewerbeflächen vorhält, um ihnen Expansionsmöglichkeiten zu bieten.“
Mitglieder des SPD-Fraktionsvorstandes, darunter Fraktionsvorsitzender Detlef Rujanski (2.v.l.) und Helga Schwarz-Schumann (MdL) (3.v.l.), besichtigen die BGH Siegen GmbH. Dr. Bernd Steffe (4.v.l.) und Rüdiger Winterhager (2.v.r.) führen durch das Werk Weidenau. Besonders erfreut zeigt sich der Betriebsrat der BGH-Gruppe über die rege Beteiligung bei der Abgabe von betriebsinternen Verbesserungsvorschlägen. So konnten u.a. jährlich mehrere Tausend Euro durch Reduzierung von Verpackungsmaterial eingespart werden, was auf einen Vorschlag eines Mitarbeiters aus der Versandabteilung zurückgeht. Im Anschluss an das Gespräch mit Betriebsleitung und Betriebsrat besichtigten die Mitglieder der SPD-Fraktion die Produktionshallen in Weidenau. Dort wird zur Zeit u.a. eine Ultraschall Prüfanlage installiert, die nach einem völlig neu entwickelten Verfahren eine zerstörungsfreie Prüfung der Stahlerzeugnisse ermöglicht. Insgesamt wurden in den letzten zwei Jahren an den beiden Standorten in Siegen ca. 30 Mio. € investiert.
Siegen, den 13. September 2005
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13.09.05
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