Sozialdemokraten informierten sich bei Donum Vitae

 

Kreis Siegen-Wittgenstein. Was verbirgt sich hinter „Donum Vitae“ ? Dieser Frage ging jetzt der Vorstand des SPD-Ortsvereins Siegen-Weidenau auf den Grund. In den neuen Räumlichkeiten der - in Siegen seit Sommer 2003 bestehenden - staatlich anerkannten Stelle für Schwangerenkonfliktberatung im Weidenauer Sparkassengebäude konnten die hier tätigen Donum Vitae-Mitarbeiterinnen und der Vorsitzende des Paderborner Donum Vitae-Regionalverbandes, Bernhard Stratmann (2.v.r.), den örtlichen Parteivorsitzenden Rainer Lorenz (r.), Siegens SPD-Fraktionschef Detlef Rujanski (2.v.l.) und weitere Vorstandsmitglieder begrüßen. An der Diskussion mit den SPD-Politikern beteiligten sich auch zahlreiche Mitglieder des Siegener Donum Vitae-Arbeitskreises. Dieser besteht aus einer Reihe engagierter Bürger, die durch Spenden und auch auf ideelle Weise die Arbeit tatkräftig unterstützen.

 „Sowohl die von uns angebotene Konfliktberatung als auch die allgemeine Schwangerenberatung werden sehr gut angenommen“, berichtete Bernhard Stratmann über stetig wachsende Fallzahlen. Schon nach etwa einem Jahr sei es notwendig und möglich gewesen, die Einrichtung, die zunächst nur über eine halbe Beraterinnenstelle verfügt hatte, um eine weitere halbe Stelle zu erweitern. Außer den beiden Beraterinnen Katharina Naujoks (l.) und Kornelia Heisener (3.v.l.) ist seitdem auch Monika Vitt (3.v.r.) als Verwaltungskraft – ebenfalls mit einer halben Stelle – in Siegen tätig. „Durch diese verbesserte Personalsituation ist es uns nunmehr möglich, auch den im Wittgensteiner Bereich unseres Kreisgebietes bestehenden Bedarf besser zu decken“, erläuterte Katharina Naujoks. In Bad Berleburg finden  inzwischen einmal wöchentlich Sprechstunden statt, für die ihre Kollegin Kornelia Heisener zuständig ist.

 Die beiden Beraterinnen widmen sich inzwischen auch der wichtigen Präventionsarbeit.

Mit einem eigenen Präventionskonzept für den Religionsunterricht erörtern sie mit den Schülerinnen und Schülern ethische Aspekte im Hinblick auf das werdende Leben, und arbeiten - im sexualpädagogischen Bereich - mit anderen Beratungsstellen aus dem Kreisgebiet zusammen. „Diese Arbeit ist vor allem wegen der zunehmenden Zahl der Teenagerschwangerschaften ein wichtiger Baustein unserer Arbeit“, so Kornelia Heisener.

 Weidenaus SPD-Chef Rainer Lorenz bedankte sich am Ende des Gesprächs „für die wertvollen Einblicke, die wir heute gewinnen konnten“. Nach seiner Einschätzung sind die Landeszüschüsse weitestgehend gesichert, da es sich schließlich um eine gesetzliche Pflichtaufgabe handele, meinte der Sozialdemokrat. „Trotz der Zuschüsse des Landes sind wir zur Finanzierung der restlichen Ausgaben dringend auf Spenden und weitere Zuschüsse angewiesen, um weiterhin unser qualifiziertes Beratungsangebot aufrechterhalten zu können“, so Stratmann abschließend. Beide Seiten kamen überein, den gemeinsamen Kontakt auch künftig zu pflegen.

 

 

 

Eigener Pressebericht

>>>22.12.05