Mitglieder der SPD zu Besuch bei den Sportfreunden

Umbaumaßnahmen am Leimbachstadion und Parkplatzsituation besprochen

 

Der sportliche Leiter der Sportfreunde Siegen, Rolf Bleck, begrüßte zusammen mit Holger Rathke, dem kaufmännischen Leiter der Sportfreunde, eine Delegation der SPD-Fraktionen aus Stadtrat und Kreistag im Leimbachstadion.

Holger Rathke (2.v.l.) und Rolf Bleck (links) stellten den Mitgliedern der SPD die neue Osttribüne vor.

Die beiden geschäftsführenden Vorstände der Sportfreunde unterrichteten die Mitglieder der SPD über die Auflagen der Deutschen Fußballliga (DFL) zur Lizenzvergabe. So müssen u.a. im nächsten Jahr mindestens 3000 Sitzplätze mit Rückenlehnen, das sind 800 Sitzplätze mehr als im Leimbachstadion zurzeit zur Verfügung stehen, neu gebaut werden. Auch die Notstromversorgung entspricht noch nicht den Ansprüchen, die an Vereine in der 2. Bundesliga gestellt werden. Zusammen mit der Stadt Siegen erstellt der Verein auf Grundlage der Lizenzauflagen einen Maßnahmenkatalog, der die notwendigen Um- und Neubaumaßnahmen für das Leimbachstadion enthält. „Wir werden versuchen, die für die Lizenzerhaltung notwendigen Maßnahmen, unter Berücksichtigung der Haushaltslage der Stadt Siegen, mitzutragen", so Detlef Rujanski, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Siegen.

Angesprochen wurde auch die schwierige Parkplatzsituation am Leimbachstadion. Da der Parkplatz unterhalb des Stadions und der Parkplatz auf dem TÜV-Gelände der Polizei und den Medien freigehalten werden muss, stehen für die Sportfreundefans keine Parkmöglichkeiten direkt am Stadion bereit. Die Parksituation führt bei Heimspielen in den anliegenden Wohnvierteln häufig zu verstopften Straßen. Das zusammen mit der Polizei entwickelte Verkehrskonzept soll die Lage in Zukunft entspannen. Dies erfordert jedoch einen Lernprozess sowohl bei den Fans, als auch bei Ordnern und Polizei. Bei der Suche nach neuen Parkmöglichkeiten sicherte Michael Sittler, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, seine Unterstützung zu: „Wir werden uns bei der Bezirksregierung stark machen, mögliche Parkplätze auf dem Gebiet der Inertstoffdeponie den Sportfreunden bereitzustellen.“

Den Umzug der Geschäftsstelle der Sportfreunde Siegen zum 1. Oktober in das ehemalige Amt für Arbeitsschutz kündigte Holger Rathke an. Die jetzige Geschäftsstelle entsprach mit ca. 100 m² nicht mehr den Ansprüchen an einen Verein im Profifußballgeschäft. In der neuen Geschäftsstelle steht dem Verein die dreifache Fläche zur Verfügung.

 Siegen, den 28. September 2005

 

 

 

Eigener Pressebericht