Beratung muss bleiben
SPD: Stelle in Siegen soll erhalten bleiben
SIEGEN. Mit dem Beschluss des Landeshaushaltes 2006 durch die neue, schwarz-gelbe Landesregierung ist klar, dass auch die Verbraucherzentrale NRW 1,11 Mio. Euro weniger öffentliche Mittel erhält. Wie der Lokalanzeiger berichtete, steht mit dieser Kürzung auch die Gefahr der Schließung der Verbraucherberatungsstelle in Siegen in direktem Zusammenhang.
UWG,
SPD und Grüne hatten sich vehement dafür eingesetzt, dass die Landesregierung
von dieser Kürzung doch Abstand nehmen sollte, um die Verbraucherberatungsstelle
in Siegen doch noch erhalten zu können. „Es darf nicht sein", so der
Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Siegen. Detlef Rujanski, „dass eine so
wichtige Beratungseinrichtung im Oberzentrum Siegen wegen einer Kürzung der
Landesmittel möglicherweise geschlossen wird, denn dies hätte negative
Auswirkungen für die gesamte Region".
Wie berichtet, hatten sich CDU und FDP mehrheitlich in der Diskussion gegen die UWG, SPD und Grünen-Position (gestellt und die Sparpläne der Landesregierung verteidigt. Allerdings wurde die Verbraucherzentrale NRW -gleichzeitig von den beiden Fraktionen aufgefordert, lieber eine andere Verbraucherberatungsstelle als die in Siegen - aufgrund der besonderen Randlage - zu schließen.
Nun wird mit Spannung , erwartet, wie die Verbraucherzentrale NRW mit der Kürzung der Landesmittel umgeht und welche Verbraucherberatungsstellen in NRW tatsächlich geschlossen werden. „Das Abwälzen der Verantwortlichkeiten von der Landesregierung auf die Verbraucherzentrale NRW", so Rujanski weiter, „entspricht nicht einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, wie wir sie uns vorstellen“. -hel
Lokalanzeiger>>>31.05.06
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